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40 für Bern
Die jungfreisinnigen kanton bern nominierten an ihrer Delegiertenversammlung vom 19. März 2011 in Langenthal im Beisein von Bundesrat Johann Schneider-Ammann 40 KandidatInnen für die Nationalratswahlen 2011 und beschlossen sich für das duale Bildungssystem ohne einer Verakademisierung und gegen die Buchpreisbindung einzusetzen.
Die jungfreisinnigen kanton bern nominierten an der heutigen Delegiertenversammlung 40 Kandidatinnen und Kandidaten für die Nationalratswahlen 2011. Die jungfreisinnigen treten mit zwei regionalen Listen à 18 Personen und den vier Topshot-Kandidaten Christa Markwalder, Christian Wasserfallen, Christine Bobst und Alexandra Thalhammer auf der FDP Liste an. Auf den beiden regionalen Listen gibt es somit auch die Möglichkeit die vier Topshots zu kummulieren. Zur Kandidatenliste kandidaten2011.pdf
Bundesrat Schneider-Ammann lobt Engagement der jungfreisinnigen
Im Rahmen seines Besuches bei den jungfreisinnigen lobte Bundesrat Johann Schneider-Ammann das Engagement der jungfreisinnigen für den dualen Bildungsweg und für eine vernünftige Akademisierung des Landes, insbesondere unterstrich er den Wunsch, dass die jungfreisinnigen auch nach den nationalen Wahlen mit mindestens zwei Vertretern für den Kanton Bern im Nationalrat vertreten sei. In der anschliessenden Diskussion stand er den Fragen der jungfreisinnigen für 45 Minuten zur Verfügung.
Für den dualen Bildungsweg, gegen die Buchpreisbindung
Neben der Nomination verabschiedeten die jungfreisinnigen kanton bern ihr Wahlprogramm 2011. Der Fokus des Wahlprogrammes liegt auf der Stärkung des dualen Bildungsweges und dem Kampf gegen die Buchpreisbindung, der Sanierung der Sozialwerke und für mehr Transparenz.
So lobte Corinne Obrecht die Stärken des dualen Bildungssystemes mit der Berufslehre als Grundausbildung für hervorragende Berufsleute. Insbesondere kritisierte sie aber die Tendenz zu einer übermässigen importierten Akademisierung, welche genau dieses System gefährdet. Im Rahmen des Wahlkampfes werden sich die jungfreisinnigen deshalb verstärkt für einen zeitgemässen Unterricht und die Stärkung der MINT-Fächer auch im Kanton Bern engagieren.
In seiner Erröffnungsrede kritisierte der Kantonalpräsident Patrick Minder den gestrigen Entscheid der Parlamente die Buchpreisbindung wieder einzuführen und bekräftigte die Absicht der jungfreisinnigen das Referendum zu erheben. “Durch die Buchpreisbindung versucht das Parlament lediglich eine Branche zu subventionieren, welche lediglich den Wandel der Zeit verpasst hat”, fügte er zusätzlich an.
Mehr Transparenz auch ohne Gesetze
Die jungfreisinnigen Kanton Bern werden mit einem Wahlkampfbudget von CHF 80’000.-- den Wahlkampf 2011 bestreiten, welches von den Delegierten genehmigt wurde. Im Rahmen der Präsentation bekräftigte der Berner Stadtrat Bernhard Eicher, dass die jungfreisinnigen auch in diesem Jahr ihre Parteifinanzen offenlegen werden. Er vermochte zu betonen, dass es für die jungfreisinnigen kein Gesetz braucht um dies zu erwirken, denn wenn alle anderen Parteien, welche heute nach einem “Transparenz-Gesetz” schreien dem Beispiel der jungfreisinnigen folgen würde wäre dies nicht mehr nötig.Patrick Minder, Kantonalpräsident
Bernhard Schüpbach, Wahlkampfleiter


